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Institut für Formforschung
Eine Kooperation der FH Potsdam/FB Design und des Museum der Dinge Das Institut für Formforschung wurde 2009 zwischen der Fachhochschule Potsdam und dem Werkbundarchiv - Museum der Dinge gegründet, um eine Kultur der fundierten Design-Kritik zu entwickeln und zu fördern. Im Lehrfach Design werden Designtheorie, Designmanagement, Marktforschung, Materialforschung oder Designgeschichte zusammen gedacht. Nicht selten gilt im Design die Forschung dem Herstellungsprozess, d.h. sie ist technisch bzw. verfahrensmäßig orientiert. Solche Untersuchungen von Designprozessen oder Forschung mit Hilfe von Marktforschungsinstrumenten fasst man als Theorie des Designs zusammen. Dabei werden diese theoretischen Werkzeuge nicht von einer begrifflich orientierten Arbeit unterschieden. Es ist das erklärte Anliegen des Instituts für Formforschung einen Diskurs über Design im Sinne einer durch Warenästhetik bestimmten Produktkultur und einer Theorie der Dinge zu betreiben und zu fördern. Strukturen, Methoden und Begriffe aus der Kulturwissenschaft und Kunst- und Designwissenschaft sollen sich dabei als Diskurs für die Disziplin Design etablieren. Neben Ausstellungen, Veranstaltungen und Seminaren zur Theorie der Gestaltung werden die Aktivitäten des Instituts in den Materialien zur Formforschung veröffentlicht. Die Hefte zur Formforschung versammeln hingegen Arbeiten aus den Seminaren des Fachbereichs Design der Fachhochschule Potsdam und sind als Dokumentation dieser Lehrveranstaltungen zu verstehen.
1. Juni - 11. Juli 2011 Ein Projekt des Instituts für Formforschung – Kooperation der FH Potsdam/FB Design und des Museum der Dinge Wir stehen offensichtlich in einem permanenten Wettbewerb der Eitelkeiten: potenter, intelligenter, schöner, smarter … Unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft oder Bildung scheint das »Blenden« ein vitales Grundbedürfnis zu sein, das eine enorme Aufmerksamkeit und Energie bindet. Dies zeigt sich vor allem in den Dingen, mit denen wir uns umgeben – und zwar sowohl in ganz ungeniert auftretenden Objekten des »Luxus« als auch in alltäglichen Dingen. Im Rahmen der Präsentation »Blender – vom schönen Schein« widmen sich Studenten und Studentinnen des Fachbereich Designs an der FH Potsdam dem Thema des Blendens in der heutigen Kultur, stellen ihre Recherche in all ihren Verästelungen vor und versuchen, hinter die blendenden Dinge zu sehen und die unterschiedlichen »Blendqualitäten« sichtbar zu machen. |
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