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EIN NEUER STANDORT
Nach langjähriger Suche hat das Werkbundarchiv –
Museum der Dinge in der Oranienstraße 25 in Berlin-Kreuzberg in
unmittelbarer Nachbarschaft zur Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst
(NGBK) einen neuen, fast idealen Standort gefunden und hier in
Absprache mit der Senatsverwaltung knapp 1000 qm auf zwei Fabriketagen
angemietet.
Mit der Anmietung der Räume ist die Voraussetzung geschaffen,
dass das international bekannte und nachgefragte Archiv und Museum
seine Arbeit wieder in vollem Umfang entfalten und auf Dauer sichern
kann. Bereits im nächsten Jahr, nach geplantem Umbau und Umzug, soll
die Institution ihre Arbeit wieder aufnehmen.
Am neuen Standort wird erstmals ein bedeutender Teil der umfangreichen,
bisher verborgenen Sammlungen zur Design- und Alltagskultur des 20.
Jahrhunderts in Form eines begehbaren Magazins der Öffentlichkeit
zugänglich gemacht werden. Dazu sollen interessierten Besuchern
Arbeitsplätze im Dokumentenarchiv und der mehr als 10.000 Bände
umfassenden Fachbibliothek zur Verfügung stehen. Eine kleine
Sonderausstellungsfläche wird die Möglichkeit bieten, weitere Teile der
Sammlungen vorzustellen, und soll als Plattform dienen für die in den
letzten Jahren erfolgreich erprobten 'nomadischen' Aktivitäten des
Museums.
Mit den Umzugsplänen entspricht der Werkbundarchiv e.V. der vom Bund
und der Senatsverwaltung gewünschten Aufgabe der seit 1986 mietfrei
genutzten Räume im Martin-Gropius-Bau.
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