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SCHRÖDER ERZÄHLT - Zu Gast der Merz Verlag
25. November 2009
März,
im Jahr 1969 gegründet, war "der kulturrevolutionäre Verlag" (Karl
Heinz Bohrer in der FAZ), weswegen das Deutsche Literaturarchiv Marbach
1987, nach der Schließung des Verlags, das Archiv übernahm.
Bücher wie die Anthologie 'Acid – neue amerikanische Szene', Ken Kesey:
'Einer flog über das Kuckucksnest', Valerie Solanas: 'Manifest zur
Vernichtung der Männer', Edgar Snow: 'Roter Stern über China' oder
Bernward Vesper: 'Die Reise' markieren den Weg des Verlages. Seit 1990
realisieren die März-Verleger Barbara Kalender und Jörg Schröder ein
neues literarisches Konzept, die Tresorpublikation 'Schröder erzählt'
im Desktop-Verfahren.
Die beiden Autoren lasen aus 'Schröder erzählt'. Ihre Erzählungen
handeln von realen Figuren, Autobiographisches wird mit öffentlichen
Ereignissen verknüpft. Barbara Kalender und Jörg Schröder erklärten, wie
ihre Erzählungen über den Kulturbetrieb und die Mentalitätsgeschichte
der Bundesrepublik entstehen, wie sie die Folgen von 'Schröder erzählt'
in ihrer Desktop-Werkstatt drucken, binden und schließlich an die
Subskribenten versenden – und zwar verschnürt mit einem
Buchhändlerknoten, der im Museum der Dinge vorgeführt wurde.
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